Rückblick auf die 16. Auktion am 26.03.2022

Wir freuen uns, Ihnen hiermit unsere Frühjahrsauktion 2022 ankündigen zu können.

Es kommen insgesamt 946 Lose zum Aufruf. Einer der Schwerpunkte dieser Auktion ist mit 185 Losen das Angebot an alten und antiken Teppichen. So stammt aus rheinischem Adelsbesitz ein großformatiger, durchgemusterter Heris aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (576 x 390 cm). Des Weiteren hervorzuheben ist ein ebenso großer Mahal aus der Zeit um 1900, der vorzüglich erhalten ist.

Im Bereich der „Alten Kunst“ liegt diesmal ein Schwerpunkt auf den Gemälden des 17.-19. Jahrhunderts. Aus ehemals englischen und späteren rheinischen Adelsbesitz stammt zum Beispiel ein imposantes und stimmungsvolles Gemälde mit der Darstellung einer südländischen Landschaft mit Reisenden, das eine Zuschreibung an den in Italien arbeitenden Utrechter Maler Jan Both (1610-1652) rechtfertigt (126 x 158 cm).

In der Kunst der Klassischen Moderne sind diesmal wieder einige bedeutende Künstler des deutschen Expressionismus vertreten, wie zum Beispiel Conrad Felixmüller (1897-1977) und Ulrich Knispel (1911-1978). So kommen von Knispel zwei größere Gemälde aus der Zeit um 1948 zum Aufruf, die aus dem Atelier des Künstlers auf Burg Giebichenstein stammen. Besondere Beachtung verdient auch ein gut erhaltener, großer Holzschnitt (45,5 x 53 cm) mit dem Titel „Bei den Netzen“ von Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976), der 1914 in dem Fischerdorf Hohwacht in Holstein während eines Sommeraufenthaltes des Künstlers dort entstand.